Präventionspreis des Rheingau-Taunus-Kreises 2003

Verleihung des Präventionspreis
Landrat Bernd Röttger (Mitte) hat im Dezember 2003 den Präventionspreis des Rheingau-Taunus-Kreises an den Präventionsrat Oberer Rheingau verliehen. Dieser wurde vertreten durch (von links) seinen Geschäftsführer Michael Stutzer, den Ersten Stadtrat Hans Georg Schuhmacher für die Stadt Eltville, Bürgermeister Hans K. Tide für Kiedrich, Christiane Schick-Jensen und Iris Siepe für die Arbeitsgemeinschaft "Kinder, Jugendliche, Schulen" und Bürgermeister Manfred Kohl für Walluf

Landrat Bernd Röttger hat am 16. Dezember 2003 den Präventionspreis des Rheingau-Taunus-Kreises an den Präventionsrat Oberer Rheingau verliehen. Der Preis ist mit 1.250 Euro dotiert. Röttger betonte, dass mit dem Preis die kontinuierliche und gute Arbeit des Präventionsrates Oberer Rheingau gewürdigt werden solle, der zu den aktivsten Präventionsräten im Rheingau-Taunus-Kreis zähle. Dem Präventionsrat Oberer Rheingau sei es gelungen, ein umfassendes Netzwerk aus Kindergärten, Schulen, Kirchen, Polizei, Kommunen, Jugendarbeit und weiteren an Erziehung und Bildung beteiligten Institutionen und Organisationen aufzubauen.

Landrat Röttger hob das Theaterstück, das sexuellen Missbrauch von Kindern thematisiert hatte, hervor. Das Theaterstück „Finger weg von Julia“ war im Sommer 2003 Schulklassen aller Grundschulen im oberen Rheingau gezeigt worden. Über das umfassende Netzwerk des Präventionsrates Oberer Rheingau würden Kinder und Jugendliche jeden Alters erreicht, betonte Röttger. Dass ein solches Hilfsangebot von einem Präventionsrat vor Ort heutzutage immer wichtiger werde, so Röttger, lasse sich an vielen Erscheinungen der Gegenwart deutlich ablesen. Der Landrat führte den Werteverfall in der Gesellschaft, aber auch die immer größere Bereitschaft von Jugendlichen, Konflikte mit Gewalt lösen zu wollen und die Zerfallserscheinungen in Familien an.